UAEM Germany

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UAEM Germany: Bundestreffen am 25.-27. November 2011 in Berlin

Vom 25.-27.11.2011 wird in Berlin das vierte UAEM Germany-Bundestreffen stattfinden.

Zum Auftakt werden am Samstag von 11:00h - 12:30h Prof. Dr. Christine Godt (Jean-Monnet Professur für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht der Universität Oldenburg) und Dr. Christian Wagner-Ahlfs (BUKO Pharma-Kampagne und Vorstandsmitglied Health Action International) einen gemeinsamen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema "Equitable Licensing - Möglichkeiten in der deutschen Patentverwertung" halten.

In der Mittagspause wird ein "zugangsdiagnostischer Stadtspaziergang" durch das Regierungsviertel organisiert.

Am Samstag Nachmittag wird Semra Sevim (Expertin für Wirtschafts- und Pharmazierecht) einen Vortrag zum Thema "Patentierbarkeit von Pharmazeutika im Kontext von Wettbewerbs- und Menschenrecht" halten (15-16h).

Im weiteren Verlauf der Konferenz sollen in Workshops verschiedene Fragen der strategischen, organisatorischen und inhaltlichen Ausrichtung der Initiative erarbeitet werden. Veranstaltungsort ist das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten (TäF) der Charité, Virchowweg 23.

Teilnehmen können alle Mitglieder der UAEM-Lokalgruppen sowie interessierte Personen aller Studienrichtungen! Eine Teilnahme an den Vorträgen ist für externe Interessierte auf Anfrage gerne möglich. Zur Anmeldung geht es hier.

 
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Forschung vor Ort

UAEM-Vortragsabend zu vernachlässigten Krankheiten an der Universität Heidelberg

Am 18. Oktober 2011 lud die UAEM Lokalgruppe Heidelberg zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema "Forschung zu vernachlässigten Krankheiten" ein. Zwei Professoren des Heidelberger Instituts für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) waren als Referenten eingeladen.

Zunächst sprach Professor Wink (Abteilung Biologie) über seine aktuelle Forschung zu Pflanzenextrakten gegen die Afrikanische Schlafkrankheit. In diesem Zusammenhang gab er allgemeine Einblicke in die Phytotherapie und den Entwicklungsprozess eines Arzneimittels an Universitäten. Professor Wink erläuterte, dass er einen potentiellen pflanzlichen Wirkstoff gegen die Schlafkrankheit gefunden hat, der von Pharmafirmen aber nicht weiterentwickelt wird. Er hatte darüber bereits publiziert und somit erlosch die Möglichkeit für die Firma, den Wirkstoff patentieren zu lassen. Für ein potentielles Medikament gegen die Schlafkrankheit ist damit der entscheidende Schritt hin zur Marktreife blockiert.

Für UAEM illustriert dieser Fall auf eklatante Weise die Probleme des aktuell vorherrschenden Innovations- und Technologietransfersystems.

Daraufhin stellte Professor Klein (Abteilung Chemie) sein Forschungsprojekt vor. In Verbindung mit der Entwicklung eines Hemmstoffs für Tumore beschäftigt er sich gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe auch mit der Hemmung des Dengue-Virus. Den potentiellen Tumorhemmstoff hatte er im Rahmen seiner Forschung am Dengue-Virus entdeckt.

Im Anschluss an beide Vorträge fand eine anregende Diskussionsrunde statt, in denen die Professoren sich den Fragen des Publikums stellten. Der Abend trug dazu bei, sowohl den Mitgliedern von UAEM Heidelberg ein fundierteres Wissen auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung an ihrer eigenen Universität zu vermitteln, als auch die Initiative bei Forschenden der Universität bekannt zu machen.

 
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UAEM-Workshop im Rahmen der FES-Themenwoche "Zeit für Gerechtigkeit"

Im Rahmen der internationalen Themenwoche "Zeit für Gerechtigkeit!" der Friedrich-Ebert-Stiftung werden Mitglieder von UAEM Berlin am 9.11.2011 einen Workshop zum Thema "Gesundheit als Menschenrecht. Medizinische Forschung und der Zugang zu essentiellen Medikamenten" durchführen.

Zunächst soll erarbeitet werden, welche politische Rahmenbedingungen momentan verhindern, dass deutsche Forschung zur Linderung der globalen Krankheitslast beiträgt. Es sollen aber auch Lösungsansätze aufgezeigt werden, die dazu beitragen könnten, dass Deutschland seiner Verantwortung in diesem Bereich gerecht wird. Insbesondere soll diskutiert werden, welche Rolle "Gerechte Lizenzen" dabei spielen könnten, dass die Ergebnisse medizinischer Forschung auch wirklich bei denen ankommen, die sie am dringendsten benötigen. Diese und weitere Fragen erörtern u.a. Johannes Icking, Doktorand am Lehrstuhl für Politische Theorie an der Freien Universität Berlin und Fridolin Steinbeis, Student der Medizin an der Berliner Charité. Beide sind aktive Mitglieder bei UAEM Berlin. Der Workshop findet am Mittwoch, 9.November 2011, von 10 bis 12 Uhr in Raum 121/122, Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17 in Berlin-Tiergarten statt. Informationen zur Anmeldung finden sich auf dem Flyer der Veranstaltung.

 
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"Accesstasy" - Chasing global Access

Berliner UAEMer schwitzen für globalen Zugang zu Medikamenten

Mit UAEM-Schärpen ausgerüstet waren sie auf dem 10 Kilometer langen Parcours quer durch Berlin der absolute Hingucker: Julia Rappenecker und Max Bender nahmen für UAEM am Berliner Stadtlauf teil. Für mentalen Rückenwind sorgten die vielen Unterstützer, die bei erfolgreichem Lauf eine Spende für UAEMs Kampagnenarbeit zugesagt hatten. Das Gesamtergebnis wird am 15.11.2011 verkündet - bis dahin kann der mitreißende Einsatz der beiden Läufer noch nachträglich "honoriert" werden: Julia Rappenecker, Kto. Nr. 1254073173, BLZ 50050222, Frankfurter Sparkasse. Alle Spenden kommen in vollem Umfang der Arbeit von UAEM Germany zugute.


 


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