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Charité verpflichtet sich: Auch arme Menschen sollen von Forschungsergebnissen profitieren

UAEM Berlin feiert erfolgreichen Antrag auf Änderung der Drittmittelsatzung

Als erste deutsche Forschungseinrichtung hat sich die Berliner Charité dazu verpflichtet, bei der Vermarktung von Universitätspatenten künftig die Belange bedürftiger Menschen zu berücksichtigen:

„Forschungsergebnisse müssen für bedürftige Menschen zugänglich sein“ heißt es in dem neuen Paragraphen der Charité-Drittmittelsatzung, den der Fakultätsrat einstimmig beschlossen hat. Die Entscheidung muss noch von der zuständigen Aufsichtsbehörde bestätigt werden, um rechtsgültig zu sein.

Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr sozialer Verantwortung in der medizinischen Forschung - und für uns von UAEM Berlin ein Grund zu Feiern!

Hier geht es zu unserer aktuellen Pressemitteilung zum Thema. Einen Pressespiegel zu dem Beschluss finden Sie hier.

 
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„Viele Kulturen – Eine Gesundheit!“

UAEM auf dem Berliner Karneval der Kulturen

Unter dem Motto „Viele Kulturen – eine Gesundheit“ war UAEM auf dem Berliner Karneval der Kulturen mit einem Informationsstand vertreten. Vom 21.-24. Mai 2010 informierten UAEMler aus ganz Deutschland über Hintergründe mangelnder Medikamentenversorgung in Entwicklungsländern und über die Arbeit der Initiative.

Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gab es am Stand interaktive Angebote: Kinder durften durch „Patente-Werfen“ (analog zum „Dosenwerfen“) symbolisch helfen, Medikamentenpreise ins Wanken zu bringen. Erwachsene konnten ihr Wissen zu Fragen globaler Gesundheit in einem Quiz testen. Für Jung und Alt gab es leckere Preise zu gewinnen.

Mit dem Auftritt beim Karneval der Kulturen in Kreuzberg präsentierte sich UAEM Deutschland zum ersten Mal öffentlichkeitswirksam einem breiten Publikum. Ziel war es dabei, den komplexen Problemzusammenhang von Patenten, Medikamenten und globaler Gesundheit aus der Begrenztheit universitärer und politischer Expertenkreise in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

 

 
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Berliner Studierende für gerechtere Strukturen in der Medikamentenversorgung

Im „UAEM Global Month of Action“ sammelte die Berliner Lokalgruppe hunderte Unterschriften für globale Gesundheits-Gerechtigkeit

Im Rahmen des weltweiten UAEM-Aktionsmonat hat UAEM Berlin im April Berliner Studierende dazu aufgerufen, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen für besseren globalen Zugang zu Medikamenten zu setzen.

Mit dieser Aktion sollen die Berliner Universitäten dazu aufgerufen werden, sich den Prinzipien des „Philadelphia Consensus Statement“ zu verschreiben. Öffentliche Universitäten sollen demnach ihrer besonderen Verantwortung für das Allgemeinwohl und die Wohlfahrt aller gerecht werden – dies gilt ausdrücklich auch für die Bevölkerung armer und ärmster Staaten.

Vor dem Brandenburger Tor wurden die gesammelten Unterschriften präsentiert. Auch in anderen Städten weltweit sammeln UAEM-Lokalgruppen Unterschriften und präsentieren sie vor der Kulisse lokaler Wahrzeichen. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden: „Global ziehen wir alle an einem Strang für mehr soziale Verantwortlichkeit in der universitären Forschung!“

 

 

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